Dead Space 3Zu Anfang: Ja, wir wissen, dass wir verdammt spät dran sind mit einer Review zu Dead Space 3… In den Medien wurde Dead Space 3 fast genauso sehr verstümmelt wie die Nekromorphen. Einerseits ist es verständlich, da die Erwartungen sehr hoch waren. Andererseits ist das Spiel keinesfalls schlecht. Es ist wohl einfach etwas schlechter als seine Vorgänger. 4players gab dem EA-Titel eine Wertung von 78%. An sich ist das ja gar nicht so schlecht. Nach gut zwei Stunden haben Andy und ich also erste Erfahrungen gemacht, die wir euch keinesfalls vorenthalten wollen.

Das sagt Marcel zu Dead Space 3:
Also ich bin eigentlich nicht enttäuscht. Das Spiel an sich sieht schön aus, die Story ist (bis jetzt) gut, die Nekros sehen nach wie vor angsteinflößend und widerlich aus und der Sound ist überragend! Ein großes Manko stellt aber die KI der Menschengegner dar. Man kann sich ernsthaft vor einen Typen stellen und der schießt erst nach einer gefühlten halben Ewigkeit. Das ist schon bitter. Was ich eigentlich cool finde sind die vielen neuen Waffenmodifikationen. Eigentlich. Also ich sag’s mal so: Es kommt mir vor als müsse man dafür Maschinenbau studieren. Es ist zwar echt gut, dass man den geliebten Plasmacutter verbessern kann, aber irgendwie ist das ganze doch eine relativ  schwere Herausforderung. Ein weiteres Manko sind die neuen Türen. Diese muss man immer mit Kinese öffnen, was nach der dritten Tür echt nervig wird. Dafür ist wiederum das neue Hacksystem ganz witzig, besser als das seines Vorgängers. Was ich auch interessant finde ist der Koop-Modus. Online kann man die komplette Story in einer Gruppe durchspielen wobei bei jedem individuelle Schockmomente vorkommen. Eine nette Alternative, wie ich finde! Nichtsdestotrotz war DS3 kein Fehlkauf, auch wenn  weniger Schockmomente vorkommen.

Das sagt Andy zu Dead Space 3:
Ich muss mich da in vielem Marcel anschließen. Grafik und Sound sind wirklich klasse, die Story auf jedenfall interessant. Viele altbewährte Dinge wie auf leuchtende Kisten zum Zertreten und Schränke sind erhalten geblieben, genauso wie das Lootsystem (Man muss auf Leichen treten/schießen, damit sie etwas droppen). Die Waffenmods sind am Anfang wirklich undurchblickbar (hoffe das wird mit der Zeit verständlicher), und das man nach erst nach einer halben Ewigkeit zur ersten Anzugsstation kommt, ist auch etwas nervig. Da fand ich das schöne alte Einheitsshopsystem besser. Dafür habe ich mich umso mehr auf den Moment gefreut, Isaac in einem schicken neuen Erstkontaktanzug (Limited Edition) sehen zu können. Die neuen Waffen sind auch sehr ähnlich zu den alten, wobei der neue Plasmacutter (erhält man wenn man DS2 gezockt und einen Speicherstatus davon auf der Festplatte hat) optisch und auch schadenstechnisch Vorteile hat. Das Ressourcensystem, das man anstatt des alten Credit-Systems eingebaut hat, ist innovativ und auch sehr interessant. Negativpunkte des Spiels sind vor allem der Kampf gegen die Menschen-KIs (Unitology-Soldaten), da das Deckungssystem sowie die KI-Einstellungen nicht gerade gut ist, der (bisherige) Munitionsüberschuss (die Munition wird nie knapp, was den Anspruch des Spiels etwas senkt), sowie die Tatsache, dass man nur 2 Waffen auf einmal tragen kann, was bei der Vielzahl an Waffen wirklich ein großes Manko ist.

Alles in allem ist das Spielerlebnis dennoch sehr gut, und die Fortsetzung der Story, die sich langsam in Richtung des Finales der Trilogie bewegt, überzeugt. Auf jeden Fall ist das Spiel ein Muss für DS-Serienliebhaber, aber auch ein lohnenswerter Kauf für Menschen, die sich einfach mal gerne ein paar gruselige Abende bescheren wollen!

Wir werden euch bald noch mehr über das Spiel erzählen, ein abschließendes Fazit wird auf jeden Fall folgen.

DS3_First_Contact_Suit