Am 13. Juni ist es endlich so weit: KaynBock wird sein neues Album „Astronaut“ auf den Markt bringen! Deswegen haben wir den guten Herrn interviewt und sprachen mit ihm über seinen Künstlernamen, sein neues Album und sein Modelabel „Justee“. Wenn ihr also Lust, auf seine neue Platte habt, so könnt ihr euch das gute Stück hier bestellen.

Medienoderso.de: Hallo KaynBock! Am 13.06.2014 bringst du dein Debütalbum „Astronaut“ auf den Markt. Wie kamst du auf ausgerechnet diesen Titel für das Album?

KaynBock: Der Titel stand schon direkt am Anfang fest, als ich die Grundidee zum Album hatte, denn es sollte von der Angst erwachsen zu werden handeln, und diesen Schwebezustand beschreiben in dem man sich befindet, wenn man versucht, dass sich nichts in seinem Leben verändert. Da kam mir dann das Bild in den Kopf, von einem Astronauten, der in der Schwerelosigkeit treibt. Die restliche Albumgeschichte schrieb sich dann wie von selbst.

Medienoderso.de: Auf deiner neuen Platte gibt es lediglich zwei Features: Teesy und Alessio, keiner deiner alten Weggefährten hat es auf das Album geschafft. Wieso?

KaynBock: Ich wollte mich bei diesem Album nur auf mich selbst konzentrieren, und ganze Feature-Parts hätten einfach nicht in das Gesamtbild gepasst, die beiden Features übernehmen ja auch nur kleinere Gesangsparts. Natürlich hätte ich mir auch größere Namen auf das Album holen können, aber das halte ich nicht für den richtigen Weg bei einem Debütalbum.

Medienoderso.de: „Astronaut“ wird eine sehr autobiographische Platte, auf der du auch von deinen Fehlern berichtest. Hattest du zu keiner Zeit Angst, dass du dich dadurch angreifbar machst?

KaynBock: Man macht sich nur angreifbar mit Sachen, die man geheim halten will.

Medienoderso.de: In gewisser Weise dreht sich dieses Album um einen gewissen Fehler den du begangen hast. Dieses Thema hast du in drei Lieder aufgesplittet. Eine sehr schöne Idee wie ich finde. Wie kamst du aber darauf, den Fehler über drei Lieder zu erstrecken, anstatt alles in einen Track zu packen?

KaynBock: Das hast Du etwas falsch verstanden, die ersten drei Videos beschreiben viel von dem einen großen Fehler, den Verlust des einen besten Freundes den ich hatte, in drei verschiedenen Blickwinkeln:

1. Was ist dadurch heute aus mir geworden? (Kaputt)

2. Dieses Gefühl, dass dir mit einem Menschen an deiner Seite nichts passieren kann. (Helm)

3. Dem was damals passiert ist. (Steine)

Medienoderso.de: Die Erwartungshaltung deiner Fans ist enorm groß. Hast du Angst, dass du den Erwartungen nicht gewachsen bist oder siehst du dem Releasedate eher gelassen entgegen?

KaynBock: Ich habe erst jetzt wirklich meine eigene Musik gefunden, klar kann es passieren, dass die Leute die von Anfang an dabei sind, nicht erwartet haben, dass das jetzt aus der Musik wird, aber ich denke gerade die verstehen warum sie so geworden ist – kurz, nein, ich bin entspannt und freue mich, dass nun jeder die Platte hören kann.

Medienoderso.de: Planst du für die Zukunft ein weiteres, mögliches Kollaborelease wie “Perfektes Wetter” mit M

kaynbock_3_300dpi_klein

ontez?

KaynBock: Ich sehe mich inzwischen mehr denn je als Solo-Künstler, aber ich mache einfach sehr gerne Musik zusammen mit Freunden, daher kann das sicher nochmal passieren!

Medienoderso.de: Vor drei Jahren gab es ja bereits dieses, in gewisser Weise, legendäre Interview von Falk Schacht mit der „neuen Reimgeneration“. Wirst du heutzutage noch des Öfteren darauf angesprochen?

KaynBock: Ja, bisher in jedem Interview. 😉

Medienoderso.de: Unter dem Namen „Justee“ betreiben du und dein Kumpel Julian Essink ein Modelabel. We

rdet ihr dort bald, wenn der Trubel um dein Album etwas abgeklungen ist wieder Mode

verkaufen? Oder ist das Projekt ad acta gelegt worden?

KaynBock: Auf jeden Fall.

Medienoderso.de: Zum Abschluss eine Frage die mich persönlich seit Jahren beschäftigst. Wie kamst du auf deinen Künstlernamen?

KaynBock: (lacht) Habe ich sogar schonmal in einem Interview erklärt, aber ich mache es gerne nochmal:

Ich bin immer sehr faul was die Anmeldung bei neuen sozialen Netzen angeht, ich hatte auch erst voll spät Facebook, und so war es damals auch bei Twitter, alle meine Kumpels waren da und meinten „DAS MUSST DU AUCH MACHEN! DA KANN MAN PER SMS WAS IM INTERNET POSTEN! (damals hatte noch keiner ein Smartphone)“ – Ich hatte kein Bock drauf, und hab mich dann aus Trotz mit dem Namen „kaynbock“ angemeldet.

Medienoderso.de: Vielen lieben Dank für das Interview. Wenn du magst, kannst du am Ende noch ein paar Worte an deine Fans richten!

KaynBock: Ich hoffe ihr liebt und versteht Astronaut.

Bildquelle: Julia Essink