Obwohl Cloud Rap seit einer Zeit schon in Deutschland angekommen ist, gibt es immer noch genug Leute die das nicht akzeptieren wollen. Das könnte zwei Gründe haben: Entweder, diese Leute haben keine Ahnung von guter, chilliger Musik. Oder sie haben nur whack-Rapper gehört. Davon gibt es ja leider einige. Wahrscheinlich bewegte genau der zweite Grund Mike Widow dazu das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und was ordentliches zu produzieren. Denn am Freitag wird seine Badass-EP erscheinen.

Insgesamt besteht die EP aus fünf Tracks mit zwei Features. Eigentlich sollte N’antifein ebenfalls vertreten sein, aber leider hat das nicht geklappt. An dieser Stelle ein Shoutout, checkt sein Facebook ab. Trotzdem gibt es zwei Features auf der EP die es in sich haben. Zum einen wäre da Muscle, der auf dem Titelgebenden Track „Badass“ Mike Widow unterstützt. Das ist auch der einzige Track, der ein wenig aus dem Cloud-Bild ausbricht. „Badass ist der einzige Banger, auf dem ich ausraste“, so Mike Widow. Und das stimmt auch. Wer mit Cloud Rap nach dieser EP (unverständlicher Weise) immer noch nichts anfangen kann, der kann sich den Titeltrack trotzdem gönnen. Der zweite Featuregast ist kein geringerer als GUDG-Member und Money Boy aka YSL Know Plug Schützling Medikamenten Manfred. Auf „Fly bis zum Mond“ kann man die beiden hören und dann sollte man auch. Den – zusammen mit „Vibe für die Upperclass“ – wahrscheinlich stärksten Track auf der EP kann man sich einfach gönnen zum Chillen. Mike Window selbst spricht wie folgt über seine EP:

„Die EP entstand größtenteils, wie in den Lyrics zu hören, im Zustand des Rausches. Besonders viel Wert legte ich auf die Harmonie von Beat, Flow und Style, um den Hörer hauptsächlich durch den Sound zu überzeugen. Der Vibe der gesamten EP ist einfach Turn Up.“

Abschließend kann man sagen, dass es sich bei Badass um eine überaus ordentliche EP handelt. Also Leute die Cloudrap feiern werden auch die EP feiern. Wer nichts von Cloudrap und auch der GUDG hält, der hat ohnehin die Kontrolle über sein Leben verloren. Wenn ihr jetzt Bock auf die EP bekommen habt, dann könnt ihr euch das Ding ab Freitag hier herunterladen. Übrigens: Andreas Bourani ist auf der EP auch am Start – zumindest als Sample auf „Astronaut„.

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