Kennt ihr diese eine neue, australische Serie auf Netflix? Die mit dem schwulen, etwas egozentrischen und dennoch extrem liebevollen Hauptdarsteller und seinem beziehungsinkompetenten Mitbewohner? Die mit den irrwitzigen Dialogen und kuriosen wie dennoch realistischen, aus dem Leben gegriffenen Situationen? Wahrscheinlich nicht. Denn Netflix hat „Please like me“ bislang noch so gar nicht beworben.

Wir fragen uns: Warum?! Denn „Please like me“ hat es uns wirklich angetan. Die Serie ist seit wenigen Wochen bei Netflix anzusehen – bislang nur im Originalton, auf Englisch – und erfreut sich großer Beliebtheit. Das verrät auch ein Blick auf die Google-Trends. Der Suchbegriff „Please like me“ wurde Ende Dezember dreimal häufiger genutzt als beispielsweise noch im Herbst.

Doch wovon handelt die Serie, die Netflix nicht wirklich bewirbt, die aber dennoch auf so gutes Feedback stößt und immer weiterempfohlen wird?

Die Serienjunkies: Please like me beschreiben die Serie so:

Es geht um Josh, dessen Leben gut zu laufen scheint – er hat eine Freundin, wohnt mit seinem besten Freund Tom zusammen und fühlt sich manchmal sogar recht erwachsen. Eines Tages wird jedoch alles auf den Kopf gestellt, als Claire mit ihm Schluss macht, weil er offensichtlich schwul sei. Toms attraktiver Arbeitskollege Geoffrey (Wade Briggs) meldet gleich Interesse an und lädt sich selbst nicht nur zum Abendessen, sondern auch gleich dazu ein, die Nacht bei ihm zu verbringen.

Als wäre das Ganze nicht schon verwirrend genug für Josh, erfährt er am nächsten Morgen, dass seine Mutter nach einem Selbstmordversuch im Krankenhaus liegt. Um ein Auge auf sie zu haben, muss er wieder zu Hause einziehen und sich mehr oder weniger hilfreiche Tipps von seinem von der Mutter geschiedenen Vater geben lassen, wie er mit der Situation umzugehen habe. Zwischen peinlichen Dates und Familiendrama ist das Leben des Zwanzigjährigen plötzlich wesentlich komplizierter als ihm lieb ist.

Hier fünf Gründe, warum ihr „Please like me“ auf jeden Fall noch heute anschauen solltet!

  • Die Serie schafft super lustige Momente aus Alltagssituationen ohne dabei aufgesetzt zu wirken.
  • Die Serie hat einen extrem sympathischen Hauptcharakter, der echt wirkt und auch seine Schwächen hat.
  • Das „WG-Leben“ in „Please Like me“ erinnert an Momente aus dem eigenen Leben.
  • Die Series spielt mit jeder Menge Klischees
  • „Please like me“ ist eine lustige, durchgedrehte Serie, die auch viele ernste Momente hat.

Hier ein Trailer und danach eine unserer Lieblingsszenen aus der Serie.

Die ersten drei Staffeln von „Please like me“ könnt ihr jetzt auf Netflix anschauen.

Wann kommt die 4. Staffel von Please Like Me?

Staffel 4 wurde bereits in Australien ausgestrahlt, soll es aber im Frühjahr 2017 auch auf Netflix schaffen.

Please Like Me – Trailer

Arnold singt Chandalier in „Please like me“

https://www.youtube.com/watch?v=uHR3ZLOhegY